KOMET ( KOnflikt - MEdiations - Team ) Anlässlich der Euro 2008 bieten wir Seminare in Konfliktmediation an. In Kooperation mit dem Berufsverband der Psychologen, Landesleitung Wien, unterstützen wir die Stadt Wien bei der Bewältigung einzelner Konfliktherde. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Markus Siebert 0664/206.57.23 Die Euro 2008 rückt näher. Und mit ihr die Masse der Fans, die kommen werden. a.) Die Masse Das Gros der Masse ist friedlich. Doch manchmal reicht ein Funke aus - unterstützt durch Alkohol und dem Verlieren auf dem Spielfeld - um einen kleinen Konflikt derart eskalieren zu lassen, dass es kaum mehr möglich ist, Herr der Situation zu werden. Die Masse wird dadurch zur Gruppe, dass die Verhaltensweisen der Gruppenmitglieder in irgendeiner Form ein gemeinsames Ziel verfolgen. In diesem Fall ist es das Ziel gemeinsam das eigenen Team zu unterstützen und im Notfall zu verteidigen. Innerhalb größere Gruppen bilden sich dann fast zwangsläufig Untergruppen heraus. Diese Untergruppen versuchen nun der Gruppe ihren Stempel aufzudrücken. Wenn die Gruppe als solche nicht stark genug ist, kann es zu dem sogenannten „Alpha-Omega -Prinzip“ kommen. Das heißt: Die Gruppe wendet sich, durch den Druck von hinten/unten und die Unentschlossenheit der Alpha-Führung dem letzten Teil der Gruppe, der Omega-Gruppierung zu.
Damit wird die Omega-Gruppe zur Alpha-Gruppe . Die „neue“ Alphagruppe kann nun fast nach belieben die Gruppe lenken. Der Einzelne in der Gruppe kann dem nur wenig entgegensetzen. Die Kraft zur Zivilcourage finden nur wenige. Der Druck der Gruppe ist zu groß. Sich dem Druck zu widersetzen bedeutet auch, die eigene Gruppe zu verraten. Für den Einzelnen gibt es sechs klassische Konfliktlösungsstrategien: - Flucht
- Vernichtung
- Unterordnung
- Delegation
- Kompromiss
- Konsens
Wie sich dann jeder für eine der Strategien entscheidet, hängt von seiner Persönlichkeit und von seiner Geschichte ab. Welche Strategie hat ihm bisher am Besten genutzt? Durch welche Strategie kann er in der Gruppe das ausleben, das ihm im Privatleben verwährt ist. Durch die Anonymität in der Gruppe verliert er seine Individualität, ersetzt er sein Denken durch das der Gruppe. Was die Gruppe will, will auch er. Was kann man dem Ganzen entgegensetzen. Wie kann man eine Gruppe vor Konflikten und deren Eskalation schützen? Im Fall von Fußballfangruppen: - Mobiles Einsatzteam, ausgebildet in Konfliktmanagement
- Interkulturelle Konfliktmediation
- Prävention durch Konfliktbegleiter
b.) der/die Einzelne Was ist mit den sogenannten kleinen Leuten ( Portiere, Taxilenker, Gastwirte, Straßenbahnfahrer), die - nicht so wie Polizisten und Sicherheitspersonal, die in Konflikterkennung und Konfliktdeeskalation geschult wurden - mit Situationen konfrontiert werden, die über das normal Maß hinausgehen. Bei überbelegten Hotels, überfordertem Personal kann ein Konflikt schnell eskalieren. Beginnend mit Wortgefechten, kann es schnell zu Handgreiflichkeiten kommen. Wenn dann auch noch Alkohol im Spiel ist, wird die Situation fast unkontrollierbar. Durch Einsatz von Interventionstechniken kann man solche Situationen entschärfen. Doch welcher Portier, welcher Straßenbahnfahrer wurde in dieser Technik ausgebildet? Das Kriseninterventionsteam „ KOMET ( KOnflikt-MEdiations-Team )“ , eine Kooperation zwischen dem Berufsverband der Psychologen ( Landesleitung Wien ), NiT ( Mediationsinstitut, 120 Mediatoren/innen ) und dem m²- das mediationsquadrat, steht mit ausgebildeten Mediatoren und Psychologen den Hilfesuchenden mit Rat und Tat zur Seite. KOMET bietet an: - Konfliktkompetenz aufzubauen:
In einer Reihe von Seminaren wird gezeigt, wie man Konflikte deeskaliert und für beide Streitparteien eine sogenannte „win-win“ Situation erstellt.
Konflikte werden Vorort entschärft ( Unterkunft, Gastronomie, Fanmeile, Stadion ) Autor: Markus Siebert |