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lösungsorientierte und mediative Pädagogik Ziel:
- Das Ziel von LÖWE ist, der Pädagogik ein innovatives Werkzeug zur Verfügung zu
stellen,welches das lösungsorientierte Arbeiten der Mediation mit der Kreativität des Puppenspiels verbindet.
Zielgruppen - Sozial-, Berufs-, Sonder und FörderpädagogInnen
- eingetragene MediatorInnen
- im psychosozialen Umfeld Tätige
- im interkulturellem Umfeld Tätige
Aspekte der Mediation: - Mediation besticht durch ihre klar strukturierte Konfliktanalyse und
beinhaltet das schnelle Erkennen, richtige Handeln und Lösen von Konflikten.
- Mittels Interventionstechniken ( aktiv zuhören, konkretisieren, normalisieren, ect. ) und optimalen Lösungsstrategien gelingt es, einen Konflikt rasch und für beide Parteien zufriedenstellend zu entschlüsseln.
- Die Mediation bietet hier die Möglichkeit, wieder ein konstruktives Arbeitsklima zu schaffen, das von gegenseitigem Respekt geprägt ist.
- Durch die Nachhaltigkeit der Problemlösung ergibt sich eine win-win-Situation, von der alle Beteiligten profitieren.
- Die Vorteile der Mediation hat auch der Gesetzgeber erkannt, und sie in vielen Bereichen bereits implementien ( Familie, Nachbarschaft, Arbeitswesen, etc.)
Aspekte des Puppenspiels: - Der Vorteil von Puppen liegt darin, dass sie alles sagen können, was sie sich denken,
ohne an die Konsequenzen zu denken.
- Das bedeutet: Puppen können alles und DÜRFEN alles, was ein „normaler“ Mensch nicht kann und darf oder was ein „gut erzogenes Kind“ sich nicht traut zu tun - aber vielleicht doch gerne einmal tun möchte, da die Impulse dazu in uns leben - ob uns das gefällt oder nicht. Die Puppe mit ihrer Stellvertreterfunktion setzt alle diese Regeln außer Kraft.
- Dadurch, dass die Puppe stellvertretend für etwas oder jemand anderen steht, darf die sie auch alles: Sie darf schimpfen, fluchen, spucken, kämpfen, zerstören, weinen, lieben, lachen, aggressiv sein und anlehnungsbedürftig, sie darf rauben, morden, zaubern und verwandeln - und vieles mehr. Sie - als Puppe - darf alles, was wir Menschen oft nicht dürfen oder uns nicht trauen und sie kann auch alles.
Unserer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!
- Auf diese Weise können Probleme und Konflikte „spielend“ be- und verarbeitet werden. Das Kreieren einer eigenen Handpuppe eröffnet die Möglichkeit, innere Figuren Gestalt werden zu lassen
Kreative Lösungswege: - Im Spiel mit der Puppe spiegelt das Kind, bzw. der/die Jugendliche sein/ihr inneres Erleben wieder.
Da sie häufig nicht mit Worten sagen können, was sie beschäftigt, wird die Puppe zum Stellvertreter für ihre Gefühle, Sorgen, Freuden und Ängsten. Die Hemmschwelle, die den Erwachsenen gegenüber besteht, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, wird dadurch erheblich gesenkt.
- Die Sprache, die sie stattdessen verwerden, ist eine Bildersprache und bietet dem Kind anstatt Gesprächen das Spiel als Kommunikationsmittel an. Die Kombination von Mediation und Puppenspiel stellt
hierbei die Handpuppe als Kommunikationsmittel gezielt in den Mittelpunkt.
- Während des „Spielens“ erarbeiten PädagogInnen mit den Kindern auf ihre
eigene kreative Weise wie man festgefahrene Aktionsmuster durch lösungsorientiertes Handeln ersetzt.
Anwendungsbereiche: Die Bereiche in denen die Kombination „Mediation – Puppenspiel“ ihre ganzen Möglichkeiten entfalten kann, sind so vielfältig, wie die Probleme zu deren Lösung sie beitragen können. |  |
Integrativer Unterricht erfordert eine besondere Sensibilisierung, die im Hinblick auf eine schülerInnenzentrierte Pädagogik von Bedeutung ist. Das Aufeinandertreffen von SchülerInnen mit verschiedenen Ansprüchen bedingt eine noch größere Zuwendung, um das persönliche Potential zur Geltung zu bringen. Interkulturelle Kompetenz ist in der heutigen multikulturell geprägten Gesellschaft eine Schlüsselqualifikation. PädagogInnen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Die Förderung der Wahrnehmung und Akzeptanz kultureller Differenz, die Vermittlung von Werten und der Aufbau interkultureller Handlungs- und Konfliktlösekompetenz nicht nur in der Schule, sondern bereits ab dem Kindergarten gehören zu ihren zentralen Herausforderungen. Das Konfliktpotenzial z.B. zwischen LehrerInnen und ihren SchülerInnen beruht zu einem großen Teil auch auf dem Generationenkonflikt. Bei einem Altersunterschied von manchmal mehr als 30 Jahren ist es zwangsläufig gegeben, dass es verschiedene Auffassungsunterschiede über die Art und Weise wie man miteinander kommuniziert gibt. Bereits im Kleinkindalter sehen und lernen Kinder wie man mit Konflikten umgeht. Sie nehmen die Erwachsenen als Vorbild für ihr eigenes Konfliktverhalten. Deswegen ist es von immenser Bedeutung bereits im Kindergarten Konfliktkompetenz aufzubauen. Das Puppentheater kann als „Vermittler“ einen wertvollen Beitrag dazu leisten, mittels selbsterfundener Geschichten zu zeigen, wie man mit Konflikten umgeht und diese dann zu aller Zufriedenheit löst. Will man dem Problem Gewalt wirksam entgegenwirken, muss ein geschlechtsspezifischer, lösungsorientierter Ansatz verfolgt werden. Gewaltprävention ist unumgänglich, um eine konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligter zu ermöglichen. Inhalte der Seminarveranstaltung: - aktiv Zuhören, Konkretisieren, Normalisieren, Refraiming
- Lösungsoptionen entwickeln
- kreative Lösungsstrategien
- Kontext zwischen Puppe und Mensch
- Aufbau und Inhalt einer Geschichte
Zeitlicher Ablauf 2 Seminartage: | | Do.: 09.00 - 18.00 Uhr | LE 09
| | | Fr.: 09.00 - 18.00 Uhr | LE 09 | | | + Reflexion (ca. 6 Wochen später)
| LE 06 | | | | ------- | | | | LE 24 gesamt |
Seminarleitung: Markus Siebert - eingetragener Mediator
(Spezialgebiete: Schulmediation, interkulturelle Mediation, Kunst und Kultur)
- Inhaber von –konfliktmediation- markus siebert
- Lehrgangsleitung des Diplomlehrganges Mediation
- Vorstandsmitglied von „NiT-Nachbarschaft inTakt - Mediationsinstitut“
- Vorstandsmitglied von „m2 – das mediationsquadrat“
- Theaterdirektor „Original Wiener Praterkasperl“
Kontaktdaten: Markus Siebert - Büro: Rathaustrasse 19/2/2/13a, 1010 Wien
- mail: office@konfliktmediation.org
- web: www.konfliktmediation.org
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